Der erste Spieltag in der Regionalliga
Bei bestem Boulewetter trafen sich 8 Spielerinnen und Spieler in Backnang zu unserem 1. Spieltag.
Frühlingshafte Temperaturen paarten sich mit gutem „Catering“ durch die Backnanger Boulefreunde.
Auf „interessanten“ Plätzen, die uns ja durchaus bekannt sind, wurde spannende, zum Teil hochklassige Spiele ausgetragen. Aber der Reihe nach…
Wir fanden uns um 10.30h auf dem Gelände der „Waldheimbouler“ ein. Othmar hatte die Aufstellung schon vorab bekannt gegeben. So wußte jede/r woran er /sie war. Die erste Triplette mussten wir gegen „Käfertal“ antreten. Othmar hatte diese vergangene Woche bei einem Vorbereitungsturnier schon beobachtet und uns schon „vorgewarnt“, dass das vermutlich die stärkste Mannschaft im Feld sein dürfte. Wir gingen also „gebrieft“ in diese Begegnung. Unsere erste Triplette mit Relindis, Horst und Othmar trat gegen die andere Mixte an. Es stellte sich heraus, dass es das erwartet schwere Spiel werden würde. Die Gegner zogen schnell davon, „Ruck zuck“ war unsere Triplette im Rückstand und stand auf „verlorenem“ Posten. Das Spiel endete 13:1 – die erste herbe Enttäuschung. Zum Glück verlief unsere zweite Triplette mit Tom , Walter und Wolfgang anders. Nach einem fulminanten Auftakt mit 5 Punkten für uns war der ebenfalls sehr starke Gegner beeindruckt. Walter legte druckvoll vor, der Gegner traf nur hin und wieder, Tom schoss die besser positionierten Kugeln des Gegners verlässlich weg. Das Spiel entwickelte sich spannend, der Gegner kam bis auf zwei Zähler heran, um dann am Schluß doch uns gratulieren zu müssen. Ein „super“ Spiel, hochwertig sowohl spielerisch als auch in der taktischen Ausrichtung und nicht zuletzt mit sehr guter Absprache untereinander. Somit war die Partie wieder offen und es ging in die Doubletten.
Die erste Doublette mit Tom und Walter ging überraschend klar zu unseren Gunsten aus. überraschend deshalb, da in der gegnerischen Doublette der stärkste Schießer war, der jedoch in diesem Spiel eine hohe Fehlschußquote zeigte. Weshalb dies so war, können nur die „wahrhaften“ Spezialisten des Boulesports beurteilen. Meine bescheidene Analyse ist, dass der Leger in dieser Doublette keinen „Druck“ machte und wenn doch, verlässlich von Tom „weggeschossen“ wurde. Der Schießer musste auf Grund dessen häufig legen und wenn er doch schießen musste, war er eben nicht im „Lauf“. Egal, dieser Spiel hatten wir sicher und zwar schon nach kurzer Zeit.
Nun war es an Horst und Heidi. Auch dieses Spiel ging zu unseren Gunsten aus , was uns in der Gesamtbewertung auf 3:1 brachte und somit den „Spielgewinn“ als Ganzes sicherte. Gleichwohl war die Doublette Georg und Wolfgang noch am Laufen. Hoch spannend und bis zum Ende mit 12:13 immer offen. Nachdem wir die beiden Jugendkaderspieler nach einem 0:3 Rückstand mit einer vierer Aufnahme vom Feinsten beeindruckt hatten, zogen wir erst einmal davon auf 7:3. Der gegnerische Schießer fand jedoch seine Sicherheit wieder nach sein Leger sich bei diesem Spielstand auswechseln ließ. Nun folgte ein ständiges Hin-und Her im Punkte „machen“ und der Spielstand fand sich dann bei 12:10. Bei uns ließen die Kräfe nach…, die vorher mit fast „schweizerischer“ Uhrmacherpräzision gelegten Kugeln fanden nicht mehr zwingend den Weg zum Schweinchen und wenn dann doch , waren wir „leer“. Der Schießer traf und wenn nicht, traf der „Leger“. Somit ging diese Doublette dann doch mit 12: 13 verloren. Aber alles in allem ein „Riesenerfolg“ gegen diese starke Mannschaft aus Käfertal, die in der zweiten Begegnung immerhin die „Heimmannschaft“ Backnang mit 4:1 schlug. Wer jetzt noch Lust zum Weiterlesen hat, hier noch in Kürze unsere zweite Begegnung gegen Wiesloch, den Aufsteiger vom letzten Jahr. Wie immer bei „vermeintlich“ schwächeren Gegnern war hier höchste Vorsicht geboten. Sehr konzentriert gingen hier die beiden Tripletten zu „Werke“. Sowohl Tom, Walter und Wolfgang als auch Othmar mit Relindis und Heidi gewannen ihre Tripletten, wenngleich bei der ersten Triplette das Spiel am Schluss sehr eng wurde. Letztlich aber eine „super“ Ausgangslage für die Doubletten, die in der Formation Heidi und Horst, Othmar und Relindis als Mixte und Georg mit Wolfgang ausgetragen wurden. Othmar und Relindis gewannen unspektakulär durch konzentriertes und konsequentes Spiel die Mixte, weshalb die Gesamtpartie schon gewonnen war. Heidy und Horst hatten eine deutlich schwerere Doublette gegen sich und „verhedderten“ sich im neuen Regelwerk, was der Konzentration für das Spiel nicht eben zuträglich war. Diese Doublette ging dann verloren. Georg und Wolfgang führten nach sehr gutem Start souverän mit 7:0. Der gegnersche Schießer lies sich auswechseln und es kam „frisches Leben“ in die Partie. Wolfgang leistete sich in wichtiger Situation zwei Fehlschüsse und ein verpatztes „nachlegen“, was dem Gegner gleich 5 Punkte ermöglichte. Das Spiel war wieder offen; nachdem die Gegner auf 9:7 davon zogen lies Wolfgang sich auswechseln und Tom kam für ihn rein; unser Spiel wurde wieder stabiler; der gegnerische Schiesser, der zuvor alles hervorragend getroffen hatte, begann zu „schwächeln“.
Das 9:9 war die folgerichtige Konsequenz. Es ging „schauckelartig“ weiter bis zum 9:11 gegen uns. Dann das für uns glückliche Finale: Gegner legt auf 9,50 m die Kugel ganz nah ans „Schweinchen“. Tom verschießt. Georg legt – klar keineswegs zu kurz, aber letztlich zu weit. Nur , Glück im Unglück, dass das „Schweinchen“ mitgenommen und mit der gespielten Kugel im 20 cm Abstand liegen blieb. Der Rest scheinbar „Routine“, nachdem der Gegner die restlichen Kugeln nur im Bereich 40 cm um das Schweinchen herum gelegt hatte. Aber eben nur scheinbar – das Schweinchen lag mittlerweile bei 10, 50/11 m Entfernung, der Backnanger Sandplatz ist unberechenbar, einige Gegnerkugeln vor dem Schweinchen im Spielweg. Jedoch hervorragend gespielt von Tom und Georg, die ihre restlichen drei Kugeln mit einem sehr dosierten Effeewurf an das Schweinchen platzierten und somit verdient 13:11 gewannen. Somit ist hier die Gesamtbilanz mit 4: 1 hervorragend! Und nun noch eine kleine, lustige Randnotiz:
Horst wurde bei der Triplette gegen Wiesloch beim Stand von 12:11 für uns für Walter eingewechselt. Nachdem Tom dann mit seiner ersten Kugel eine hervorragende „13“ gelegt hatte, die der Gegner weder mit Schuß noch Schweinchenschuss wegbracht hatte, hat er nun einen „schlaraffösen“ Ranglistenpunkt! Herzlichen Glückwunsch, Horst!

Wolfgang


Wintertraining 2017  WP_20170222_20_33_49_Pro
In unserer Mitgliederversammlung im November 2016 hatten wir beschlossen, diesen Winter sowohl in der Boulehalle in Stuttgart,  als auch auf unserem Schorndorfer „Bouleplätzle“ jeweils ein Trainingsangebot zu machen. Für beide Angebote fanden sich Interessierte und so konnte es im Januar 2017 mit Elan los gehen.
In der Boulehalle in Stuttgart fanden sich am Mittwoch Abend (und gelegentlich auch Freitags) ab 19.00 zeitweise 10 Spielerinnen und Spieler ein. Einmal trainierten wir sogar gemeinsam mit unseren Welzheimer Freunden, die ebenfalls einen Trainingsabend eingeplant hatten. Das Training wurde hervorragend aufgebaut und geleitet von Othmar. An dieser Stelle:
„Vielen Dank Othmar, für Dein Engagement!“
Es war eine richtige Freude zu sehen, wie ernsthaft und engagiert hier trainiert wurde und auch der Spaß miteinander nicht zu kurz kam. Draußen Temperaturen im Minus-Bereich und in der Halle „angenehme 15 Grad“ – da geht die Kugel leicht von der Hand, und das eine oder andere Mal sogar bis 23.30 Uhr.
Alles in allem ein gelungenes Traininsgsangebot, dass wir im neuen Jahr 2018 (das zum Glück ja noch ein wenig in der Ferne liegt) gerne wieder „auflegen“ können. Auch das „Samstagstraining“ nachmittags auf dem Bouleplatz fand guten Anklang. Unser „Trainerteam“ wechselte sich mit der Vorbereitung und Durchführung ab, so dass die „Belastung“ für alle  überschaubar blieb. Auch hier: „Vielen Dank“ an Jochen, Relindis, Tami und Walter, die das Training kurzweilig und interessant gestaltet haben!“ Die Resonanz der TeilnehmerInnen an den jeweiligen Nachmittagen war einhellig positiv und es gab auch einige Anregungen,  z.B. „taktische“ Spielvarianten und „Mentaltraining“ ins Trainingsangebot mit aufzunehmen. Beide Angebote sind vorläufig beendet. Es ist natürlich weder sinnvoll noch attraktiv, bei frühlingshaften oder sommerlichen
Temperaturen in der Halle zu trainieren. Aber ein Training auf dem Bouleplatz, könnte interessant sein! Vielleicht auch als durchgehendes Angebot bis zu den Sommerferien immer am Samstag Nachmittag?!
Aber um einschätzen zu können, ob hieran Interesse besteht, braucht es Rückmeldungen – und die sind bisher noch nicht beim Trainerteam angekommen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden….
 Wolfgang

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